Direktor des EWE-Forschungszentrums für Energietechnologie berufen
Oldenburg, 18. Dezember 2007.
Der Physiker Dr. Carsten Agert ist als Professor an die Universität Oldenburg berufen und vom Wissenschaftlichen Beirat zum Direktor des EWE-Forschungszentrums für Energietechnologie ernannt worden. Der 36-Jährige wechselt vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, ISE, nach Oldenburg und soll hier das neu gegründete Zentrum aufbauen. Er tritt seine Position am 1. Februar 2008 an.
Agert befasst sich derzeit am Fraunhofer-Institut im Bereich Energietechnologie mit der Erforschung der Brennstoffzellen-Technologie. Zuvor war er als wissenschaftlicher Assistent des damaligen Institutsleiters des ISE, Prof. Dr. Joachim Luther, für die strategische Geschäftsfeldplanung des Instituts verantwortlich und arbeitete als Referent für den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen WBGU. Internationale Erfahrung sammelte er bei Forschungsaufenthalten in Großbritannien und in Südafrika.
Für Prof. Dr. Reto Weiler, Vizepräsident für Forschung der Universität Oldenburg und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Forschungszentrums ist dies eine Chance für den Wissenschaftsstandort Oldenburg. „Das Forschungszentrum und die Berufung von Prof. Agert wird den Wissenschaftsstandort Oldenburg national wie international bekannter machen.“ Dies sei nicht nur für Oldenburg, sondern für die gesamte Region von immenser Bedeutung, so Weiler.
„Mit Prof. Agert haben wir einen sehr renommierten Forscher nach Oldenburg holen können“, so EWE-Vorstandsvorsitzender, Dr. Werner Brinker, der zugleich Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates ist. „Ich bin mir sicher, dass Herr Agert das Zentrum zu herausragenden Leistungen führen wird.“
Das „EWE-Forschungszentrum für Energietechnologie e.V.“ wird mit Schwerpunkten in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiespeicherung aufgebaut. Dem Verein, der das Institut trägt, gehören u. a. die EWE AG, das Land Niedersachsen und die Universität Oldenburg an. Der Wissenschaftliche Beirat berät das Forschungszentrum bei der Schwerpunktsetzung.
Der Bau des Gebäudes in der Carl-von-Ossietzky-Straße 15 soll Mitte Januar 2008 beginnen. Bis Anfang 2009 soll es fertig gestellt sein und mindestens 50 Wissenschaftlern Platz bieten.
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