Deutsche Energiespartage 2007 - EWE begrüßt Aktion der deutschen Energiewirtschaft
Oldenburg, 17. September 2007.
Die EWE AG weist auf einen effizienten Umgang mit Energie und die Möglichkeiten des Energiesparens hin. Anlass sind die deutschen Energiespartage vom 17. - 23. September 2007 – eine bundesweite Aktion der deutschen Energiewirtschaft für mehr Klimaschutz.
Da EWE Energieberatung in 40 EWE ServicePunkten anbiete, sehe das Unternehmen während der Energiespartage von speziellen Veranstaltungen zum Thema ab. „ Energieberatung gehört für uns zum Tagesgeschäft, und das seit nunmehr 70 Jahren“, sagt der EWE Vorstandsvorsitzende, Dr. Werner Brinker.
In den ServicePunkten erhalten Kunden Produktberatung, Tipps und Tricks zum Energiesparen und können sich auch über energiesparende Modernisierungsmaßnahmen und deren Finanzierung informieren. Mit der 2002 gegründeten Aktionsgemeinschaft Klima Plus – einem lokalen Klimabündnis Oldenburger Institutionen – ist EWE auch speziell in Sachen Klimaschutz beratend tätig.
Als konkrete Tipps, um beim Stromverbrauch den Geldbeutel zu schonen, nennt EWE: Alte Elektrogeräte im Haushalt sollten auf ihren Stromverbrauch überprüft und gegebenenfalls gegen neue ausgetauscht werden. So benötigten Gefriergeräte der neuesten Generation 42 Prozent weniger Strom als Geräte, die Anfang der 80er Jahre gebaut wurden und aufgrund ihrer Lebensdauer noch in vielen Haushalten in Betrieb sind. Um solchen „Stromfressern“ auf die Spur zu kommen, leiht EWE für eine Woche kostenlos Messgeräte aus.
Beim Kauf neuer elektrischer Haushaltsgeräte sollten Kunden auch auf die angegebene Effizienzklasse achten. Gemäß EU-Richtlinie sind so genannte Weißgeräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler etc. in verschiedene Verbrauchsklassen eingeteilt. Ein entsprechendes Etikett (Energielabel) auf den Geräten gibt Auskunft darüber, welcher Verbrauchsklasse es angehört.
Stromvergeuder seien auch Fernseher, HIFI-Geräte und Computer, die im so genannten Stand-by-Betrieb laufen. Also Geräte, die gerade nicht benutzt werden, aber im Bereitschaftszustand sind und dadurch trotzdem Strom verbrauchen. „Um die für diese Leerlaufverluste erforderliche Energie bereitzustellen, müssen in Deutschland zwei Großkraftwerke mit rund 1.000 Megawatt Leistung rund um die Uhr arbeiten“, weiß Christine Wehrmeyer, Energieberaterin bei EWE.
Auch beim Heizen mit Erdgas lässt sich Geld sparen: In einem Privathaushalt entfallen 70 Prozent des Gesamtenergiebedarfs auf das Heizen. Auch hier nennt EWE Einsparpotenziale. So helfe es unter anderem die Heizkörper vor der Heizperiode richtig zu entlüften, um dadurch die Wärmeabgabe zu verbessern und Heizkosten zu sparen. Außerdem reduzierten geschlossene Roll- und Fensterläden den Wärmeverlust über die Fensterflächen. Deutliche Auswirkungen hat das Senken der Temperatur. Mit jedem Grad weniger, sinkt der Energieverbrauch um sechs Prozent.
Als Alternative zum herkömmlichen Betrieb einer Heizung bietet EWE das Produkt Wärme Plus an. Bei Wärme plus übernimmt EWE die Anschaffung und Installation einer neuen Heizungsanlage sowie die Kosten für regelmäßige Wartungen und eventuelle Reparaturen. Der Kunde zahlt nur einen vereinbarten monatlichen Grundpreis und die von ihm genutzte Wärmemenge.
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