EWE muss Erdgaspreis zum 1. Februar anheben (Brandenburg / Rügen Nord Vorpommern)
EWE bleibt bundesweit einer der günstigsten Anbieter
Strausberg, 23. Januar 2006.
Der Oldenburger Energiedienstleister EWE hebt zum 1. Februar 2006 seine Erdgaspreise an. Der Preis pro Kilowattstunde Erdgas steigt von netto 4,08 Cent auf 4,46 Cent. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung von 9,3 Prozent und bedeutet für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 30 000 Kilowattstunden monatliche Mehrkosten in Höhe von 11 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Grund für die Erhöhung sind weiterhin steigende Energiepreise am Weltmarkt.
„Die anhaltend hohen Öl- und Gaspreise zwingen nun auch EWE zu einer weiteren Erhöhung der Verkaufspreise", erklärt Dr. Werner Brinker, EWE-Vorstandsvorsitzender. Das aktuelle Preisniveau am internationalen Energiemarkt führe bei EWE gegenüber 2005 für den Haushaltsbereich zu Mehrkosten im Einkauf in Höhe von 160 Mio. Euro. Damit sei eine Erhöhung um 0,38 ct/KWh nicht zu vermeiden, so Brinker. EWE habe bewusst aber erst zum 1. Februar diese Erhöhung durchgeführt.
„Es ist uns bewusst, dass Öl- und Gaskunden stark durch steigende Energiekosten belastet sind. Als Händler von Erdgas können wir die Verteuerung zwar etwas dämpfen, aber nicht komplett verhindern", so Brinker.
Wie bei den beiden zurückliegenden Erhöhungen gibt EWE auch jetzt nur einen Teil der stark gestiegenen Erdgas-Bezugskosten an seine Kunden weiter. Diese Dämpfung sei möglich, da sich die Geschäftsfelder Erdgasproduktion und Erdgasspeicherung in den letzten Jahren positiv entwickelt haben, erklärt Brinker. Auf dieses Vorgehen haben sich Aufsichtsrat und EWE-Vorstand verständigt.
Die EWE-Gaspreise gehörten weiterhin bundesweit zu den günstigsten. Ein Haushalt im EWE-Gebiet zahle auch nach der Erhöhung bis zu 300 Euro weniger als Gaskunden in anderen Regionen Deutschlands.
Aufgrund des gewachsenen Interesses am Thema Energie informiert EWE seine Kunden in Kürze in Form eines Informationsbriefes ausführlich über die Hintergründe der Gaspreiserhöhung, Energiesparen und verwandte Themen.
Hinweis für EWE-Kunden
Für die Ermittlung der Zählerstände zum Stichtag 1. Februar 2006 ist eine gesonderte Ablesung der Zähler nicht erforderlich. Die Berechnung der Verbrauchsmengen erfolgt anhand von statistisch erfassten und ständig aktualisierten Temperaturaufzeichnungen anteilig zu alten und neuen Preisen. Kunden können ihre Zähler aber auch selbst ablesen und den Zählerstand einem der nahe gelegenen EWE-ServicePunkte mitteilen. EWE empfiehlt, die Abschlagsbeträge entsprechend anzupassen, um Nachzahlungen zu vermeiden. Hierzu werden die Kunden gebeten, sich mit EWE in Verbindung zu setzen. Zählerstände und Änderungen der Abschlagsbeträge können auch über das Internet unter www.ewe.de mitgeteilt werden.
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