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EWE bringt eine syndizierte Kreditfazilität über 750 Millionen Euro an den Markt


Oldenburg, 04. April 2006.
Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG, gab heute Morgen auf der Jahrespressekonferenz des Konzerns bekannt, dass EWE Barclays Capital, die Investmentbanking-Abteilung der Barclays Bank PLC, Dresdner Kleinwort Wasserstein, die Investmentbanking-Abteilung der Dresdner Bank AG, die HSBC Bank plc und The Royal Bank of Scotland plc als Arrangeure und Konsortialführer (Mandated Lead Arrangers) beauftragt hat, eine syndizierte revolvierende Kreditfazilität über 750 Millionen Euro, ausnutzbar in verschiedenen Währungen, im Markt zu platzieren.

Die neue Kreditlinie mit einer Laufzeit von sieben Jahren dient der allgemeinen Betriebsmittelfinanzierung. Dieser Kreditfazilität kommt für EWE zentrale Bedeutung zu. Der Kreis der Konsortialbanken, die diese Finanzierung bereitstellen werden, wird als Kerngeschäftsbanken die weitere Entwicklung von EWE begleiten.

Die neue Kreditfazilität über 750 Millionen Euro wurde heute von den Konsortialführern in den Markt gebracht und einem kleinen Kreis von EWE nahe stehenden Banken zur Beteiligung angeboten. Zu den Konditionen im Einzelnen: Die Marge für diese Finanzierung beläuft sich in den ersten fünf Jahren auf 15 Basispunkte p.a. und steigt auf 17,5 Basispunkte p.a. in den Jahren sechs und sieben. Darüber hinaus werden weitere 2,5 Basispunkte p.a. gezahlt, wenn die Fazilität zu mehr als 50 % in Anspruch genommen wird. Die Bereitstellungsprovision beträgt in den ersten fünf Jahren 4,5 Basispunkte p.a. und erhöht sich in den Jahren sechs und sieben auf 5,25 Basispunkte p.a.. Es gibt zwei verschiedene Beteiligungslevel. Mit einer Bereitstellung von 75 Millionen Euro werden 6,5 Basispunkte einmalig an Beteiligungsprovision angeboten, mit einer Bereitstellung von 50 Millionen Euro sind es 5,5 Basispunkte einmalig.

EWE ist einer der fünf großen deutschen Energieversorger. Der in Oldenburg, Niedersachsen, ansässige Konzern konzentriert sich auf drei Hauptgeschäftsfelder: Erdgas, Strom und Telekommunikation / IT. EWE versorgt Kunden in der Ems-Weser-Elbe-Region mit Erdgas und Strom, auf der Insel Rügen, sowie in Teilen von Brandenburg und Nord-Vorpommern mit Erdgas. EWE befindet sich zu 100 % in kommunaler Hand. 82 % des Aktienkapitals entfallen auf die Weser-Ems-Energiebeteiligungen GmbH – eine Holding, die dem Zweckverband der Landkreise und Städte des Weser-Ems-Bezirks gehört – und 18 % auf den Energieverband Elbe-Weser-Beteiligungsholding GmbH. Hierbei handelt es sich um eine Holding, die dem Zweckverband der Landkreise des Elbe-Weser-Bezirks und der Stadt Cuxhaven gehört. Mit der Beteiligung an VNG – Verbundnetzgas AG, Leipzig ist EWE zum drittgrößten Erdgaslieferanten in Deutschland aufgestiegen. Der Teilkonzern der VNG – Verbundnetz Gas AG wird von EWE konsolidiert. Der EWE-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von 7,4 Milliarden Euro. Das EBITDA lag bei 624,4 Millionen Euro.



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