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LEV und EEW ab November ein Verband


Oldenburg, 27. April 2006.
Der Landeselektrizitätsverband Oldenburg (LEV) und der Energieverband Elbe-Weser (EEW) sind über ihre Beteiligungsgesellschaften Anteilseigner der EWE Aktiengesellschaft. Träger beider Zweckverbände sind Städte und Landkreise aus der Region Ems-Weser Elbe. Ab dem 1. November 2006 werden diese sich in einem Zweckverband zusammenschließen. Dies erfolgt in der Weise, dass sich der EEW auflöst und dessen Verbandsmitglieder zu diesem Zeitpunkt dem LEV beitreten. Der so erweiterte Verband wird dann „Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverband“ heißen.

Dies gaben gestern die Verbandsvorsteher des LEV, Günther Boekhoff, und des EEW, Martin Döscher, in Oldenburg bekannt.

Mit der Fusion der EWE Aktiengesellschaft und der Überlandwerk Nord-Hannover AG im Jahre 1998, die zur gemeinsamen Beteiligung der Zweckverbände an der EWE Aktiengesellschaft führte, sei der erste Schritt in der Zusammenarbeit vollzogen, so Boekhoff. In den vergangenen acht Jahren habe man im Rahmen gemeinsamer Verbandsausschusssitzungen sowie in den Gremien der EWE Aktiengesellschaft vertrauensvoll und konstruktiv miteinander gearbeitet. „Deshalb hat sich die Frage nach der Notwendigkeit zweier Zweckverbände gestellt. Wir sind zudem der Auffassung, dass mit dem Zusammenschluss langfristig die Eigenständigkeit der EWE Aktiengesellschaft unter kommunalem Einfluss gesichert wird“, so Boekhoff weiter.

Verbandsvorsteher Martin Döscher betonte: „Wenn man fast 100 Jahre für die Versorgung der Bevölkerung zuständig ist, überlegt man sich diesen Schritt gut. Aber gerade deshalb sind unsere Verbandsmitglieder einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass ihr Beitritt richtig und sinnvoll ist. Wir haben gemeinsam die Erfahrung gemacht, dass sich die zu treffenden Entscheidungen nicht an den Gebieten der Zweckverbände orientieren, sondern an Sachfragen.“



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