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EWE-Chef Werner Brinker stellt Bedeutung von dezentralem Energiemanagement heraus


Oldenburg, 28. April 2006.
„Immer mehr Strom wird dezentral erzeugt. Grund dafür ist auch die wachsende Zahl von Anlagen, die regenerative Energiequellen wie Wind und Sonne nutzen.“ Darauf weist – anlässlich der bundesweiten Initiative Tage der Erneuerbaren Energie am 29. April – der Vorstandsvorsitzende der EWE AG, Dr. Werner Brinker, hin.

Diese Entwicklung führe dazu, so Brinker weiter, dass es für die Energieversorgung immer wichtiger werde, das Zusammenspiel dieser Anlagen zu steuern.

Man habe sich bei EWE schon frühzeitig mit dem Gleichgewicht zwischen Strombedarf und Stromproduktion beschäftigt. So entwickele EWE bereits seit einigen Jahren ein dezentrales Energiemanagement System (DEMS) auf Basis der eigenen IT- und Kommunikationsinfrastruktur, um eben den Strombezug aus einer Vielzahl von Energiequellen zu optimieren und die Stromnetze sicher zu betreiben. Dazu müssten Daten zum aktuellen Strombedarf, zur Auslastung des Stromnetzes und von Kraftwerken möglichst in Echtzeit zur Verfügung stehen. In 2005 habe EWE hierfür in Zusammenarbeit mit niedersächsischen Forschungseinrichtungen den Prototyp einer IT-Plattform eingerichtet. Damit sei das DEMS-Projekt in eine neue Phase getreten. Die Weiterentwicklung von Systemen zur Integration dezentraler Erzeuger nennt Brinker als einen Entwicklungsschwerpunkt bei EWE für die nächsten Jahre.

„Auch der Nutzung regenerativer Energiequellen stand EWE schon immer sehr aufgeschlossen gegenüber“, sagt der EWE-Chef. So habe das Unternehmen schon 1989 zehn Prototypen von  Windenergieanlagen erworben und damit in Pilsum den damals größten deutschen Windpark errichtet. Mit der Gründung der EWE NaturWatt habe man 1998 eine der ersten Stromhandelsgesellschaften in Deutschland gegründet, die Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen verkauft. Auch heute treibe EWE Projekte im Bereich der regenerativen Energienutzung weiter voran. Dazu zähle zum Beispiel die Windenergienutzung im Offshore-Bereich und die Nutzung von Biomasse zur Wärme- und Stromerzeugung. Ein weiterer Ausbau dieses Geschäftsfeldes sei geplant. In dem Zusammenhang begrüße EWE, dass mit dem „Tag der erneuerbaren Energie“ die zunehmende Bedeutung der regenerativen Energien herausgestellt werde.



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