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Erdgas als umweltfreundlichere Alternative


Oldenburg, 2. Juni 2006.
Zum Tag der Umwelt, am 5. Juni, weist der Oldenburger Energiedienstleister EWE darauf hin, dass Erdgas gegenüber anderen Energieträgern umweltschonender verbrennt. Für Erdgas als Heizenergie spricht nicht nur der geringe Ausstoß von Kohlendioxid- und anderen Schadstoffen, sondern auch der geringere Feinstaubausstoß. Feinstaub ist für den Menschen gesundheitsschädlich.

„Den Aufbau der Erdgasversorgung im Ems-Weser-Elbe-Gebiet könnte man auch als größtes CO2-Einsparporgamm in Niedersachsen bezeichnen", erläuterte Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG. Mit Öl beheizte Heizungen stießen rund 25 Prozent mehr CO2 aus als Erdgasheizungen. Erdgaskunden leisteten damit einen wirklichen Beitrag zum Klimaschutz, so Brinker.

Auch hinsichtlich der viel diskutierten Feinstaubbelastung bieten Erdgasheizungen einen klaren Vorteil. Bei gleicher Energieleistung ist der Feinstaubausstoß bei der Verbrennung von Holz 3500mal, von Kohle 1800mal und von Heizöl 60mal höher als bei der Verbrennung von Erdgas. So setzt eine Gasetagenheizung im ganzen Jahr nur soviel Feinstaub frei wie ein Holzkohlegrill an einem Grillabend. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes geben alleine die Kamine und Holzöfen von Haushalten mit rund 24.000 Tonnen pro Jahr mehr Feinstaub in die Luft ab, als alle Motoren von PKW, LKW und Motorrädern zusammen.

Auch Erdgasfahrzeuge leisteten einen positiven Beitrag zur Schadstoffminderung, so Brinker. Im Vergleich zu Benzin fielen bei der Verbrennung von Erdgas bis zu 25 Prozent weniger Kohlendioxid und etwa 75 Prozent weniger Kohlenmonoxid an, im Vergleich zum Diesel etwa 80 Prozent weniger Stickstoffoxide und nahezu keine Rußpartikel. Daher fördere EWE die Anschaffung von Erdgasfahrzeugen wie auch die nachträgliche Nachrüstung auf Erdgas.



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