EWE: Spatenstich für „Haus der Zukunft“
Oldenburg, 31. August 2006.
Auf dem Gelände des ecoparks an der A1 in Cloppenburg baut EWE ein „Haus der Zukunft". Dies soll insbesondere die Anforderungen an zukünftiges Wohnen aufzeigen, und zwar im Hinblick auf Energieeffizienz, Kommunikation und die Gebäudeautomation. Den Auftakt der Bauphase markierte am Donnerstag (31. August) vor Gästen aus Politik und Wirtschaft der offizielle Spatenstich durch den EWE-Vorstandsvorsitzenden Dr. Werner Brinker, den Landrat des Landkreises Cloppenburg, Hans Eveslage und Prof. Dr. Werner Heckler von der Fachhochschule Oldenburg, Ostfriesland, Wilhelmshaven.
Anfang 2005 hatte EWE mit dem Förderverein der Fachhochschule Oldenburg, Ostfriesland, Wilhelmshaven Architekturstudenten im Rahmen eines Ideenwettbewerbs dazu aufgerufen – nach entsprechenden Vorgaben – Entwürfe für ein „Haus der Zukunft" zu entwickeln.
Zu den Vorgaben gehörte, dass das Gebäude zum einen Schulungsstätte sein soll, um hier Anforderungen an zukünftige Energie- und Kommunikationstechnologie zu vermitteln. Zum anderen soll gleichzeitig die neueste Technologie im Gebäude erlebbar sein. Darüber hinaus war es eine Vorgabe, dass sich das Haus in das Konzept des ecoparks „Visionen werden Wirklichkeit" integriert.
Der Entwurf der Studentinnen Cathrin Schultz und Kathrin Sievers überzeugte damals die Jury, der unter anderen Brinker, Eveslage und Heckler angehörten. Die Studentinnen entwarfen – als Schulungsstätte – ein nahezu würfelförmiges Gebäude mit einer Grundfläche von 17 x 22 Metern und einer Höhe von 15 Metern. Darin befindet sich ein zweiter Würfel – ein Wohnkubus von knapp 6 x 8 Metern – in den die neueste Energie- und Kommunikationstechnik integriert ist. Diese reicht zum Beispiel vom intelligenten Kühlschrank, der in ein Energiemanagementsystem eingebunden ist, bis zum Wandspiegel der auch tagesaktuelle Nachrichten einblenden kann.
Auf Grundlage dieses Entwurfes wird das Gebäude in Cloppenburg entstehen. Cathrin Schultz und Kathrin Sievers setzen das Projekt auch selbst um. Die beiden Architektinnen werden dabei von ihrem heutigen Arbeitgeber, dem Architekturbüro Hagen und Hagen aus Cloppenburg begleitet. Das Gebäude wird voraussichtlich bis zum Oktober 2007 für insgesamt 5 Mio. Euro fertig gestellt sein. Die ausführenden Arbeiten übernimmt ein Rohbauunternehmen der Region.
„Wir wollen hier Marktpartnern, Schulen und Hochschulen, Handwerksunternehmen, Architektur- und Planungsbüros oder Kommunen und Verbänden Schulungen zum Thema Energieeffizienz und Neue Medien anbieten, um sie auf die Technologie der Zukunft einzustimmen", erklärte EWE-Chef Brinker das Betreiberkonzept des Gebäudes.
Um neue Energie- und Informationsprodukte anbieten zu können, brauche man zukünftig auch geeignete Kooperationspartner, die in der Lage sind die neuesten Entwicklungen in die Praxis umzusetzen.
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