Kooperation für Brennstoffzellen-Technologie - EWE beteiligt sich an Gemeinschaftsprojekt von Wirtschaft und Politik
Oldenburg, 30. Oktober 2006.
Wirtschaft und Politik wollen gemeinsam der Brennstoffzellen-Technologie zum Durchbruch verhelfen. Im Rahmen des „Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzelle" planen sie, diese Zukunftstechnologie durch gemeinsame Demonstrationsprojekte zur Marktreife zu bringen. Für das von der Bundesregierung aufgelegte Innovationsprogramm wollen Wirtschaft und Politik in den kommenden zehn Jahren mindestens eine Milliarde Euro zur Verfügung stellen. Der Bund plant, sich mit 500 Millionen Euro zu beteiligen. Damit soll der Einsatz von Brennstoffzellen sowohl im Automobilsektor als auch in der Hausenergieversorgung vorangetrieben werden.
Im Bereich der Hausenergieversorgung beteiligen sich der Oldenburger Energiekonzern EWE, die Energiekonzerne EnBW, und MVV sowie die Gerätehersteller Vaillant, Viessmann und European Fuel Cell (efc) an dieser Initiative.
„Wir freuen uns, dass wir hier mit starken Partnern bundesweit eng kooperieren und unsere Technologie-Kompetenz in Demonstrationsprojekten, so genannten Leuchtturm-Projekten, unter Beweis stellen können", sagt EWE-Projektleiter Andreas Ballhausen. Die Unternehmen sind bereits seit Jahren als Kooperationspartner in der bundesweiten Initiative Brennstoffzelle (IBZ) aktiv.
Zusätzlich zum jetzt beschlossenen nationalen Innovationsprogramm wollen Unternehmen und Politik auch auf europäischer Ebene verstärkt zusammenarbeiten. Zu diesem Zweck wird 2007 die Joint Technology Initiative (JTI) ihre Arbeit aufnehmen. EWE beteiligt sich bereits seit Februar dieses Jahres an den Vorbereitungen für diese europaweite Initiative.
EWE bringt dabei seine langjährigen Erfahrungen ein: Bereits seit 1998 testet das Unternehmen erdgasbetriebene Brennstoffzellen-Geräte verschiedener Hersteller in der Praxis und gehört damit zu den Vorreitern dieser Technologie.
Pressekontakte
Konzernkommunikation

