EWE baut Haus der Zukunft
Oldenburg, 9. März 2005.
Es soll in Cloppenburg entstehen, und zwar auf dem Gelände des ecoparks an der A1: das „Haus der Zukunft“. Initiiert hat das Projekt die Oldenburger EWE AG, die hier ein Grundstück erworben hat. Wie das Haus aussehen könnte, dazu sollte ein studentischer Ideenwettbewerb Anregungen liefern – ausgelobt von EWE und dem Förderverein der Fachhochschule Oldenburg, Ostfriesland, Wilhelmshaven. Angesprochen waren Studenten der Fachhochschule aus den Fachbereichen Architektur und Bauingenieurwesen. Am Mittwoch (9. März) wurden die Sieger ermittelt und geehrt. Die Jury bildeten der EWE-Vorstandsvorsitzende Dr. Werner Brinker, Wissenschaftsminister Lutz Stratmann, Heiko Harms, Vorsitzender des Fördervereins und EWE Vorstandsmitglied, der Vizepräsident der Fachhochschule, Prof. Dr. Werner Heckler und Landrat Hans Eveslage.
Den 1. Preis nahmen am Mittwoch Cathrin Schultz und Kathrin Sievers entgegen. Er war mit 1 500 Euro dotiert. Darüber hinaus gab es 750 Euro für Platz 2. Er ging an Janne Haucap und Anne Dörte Schmidt. 500 Euro für Platz 3 teilten sich Rieke Lubinetzki und Nils Kespohl.
Ebenfalls 500 Euro teilten sich die Gewinner des Sonderpreises, Jana Ahlers, Andrea Koers und Andreas Ficker. Insgesamt beteiligten sich sechs Gruppen von jeweils bis zu drei Teilnehmern. Platz fünf und sechs teilten je 250 Euro unter sich auf.
Der Wettbewerb – er fand im Rahmen einer betreuten Semesterarbeit statt – sollte Vorentwürfe für das Haus der Zukunft liefern, das in Anlehnung an einen der Beiträge mit einem Architekten aus der Region umgesetzt werden soll. Das Haus soll insbesondere die Anforderungen an zukünftiges Wohnen aufzeigen im Hinblick auf Energieversorgung, Kommunikation und die Gebäudeautomation.
Die Wahl der Materialien, die Konstruktion und Grundrissgestaltung war den Studenten, die mindestens ihr Vordiplom absolviert haben mussten, freigestellt. Vorgeschrieben war unter anderem, einen Konferenzraum der Zukunft zu entwerfen und eine Wohn- und Nutzfläche mit zwei bis drei Kinderzimmern. Insgesamt sollte sich das Haus in das Konzept des ecopark „Visionen werden Wirklichkeit“ integrieren.
EWE will das Gebäude zukünftig nutzen, zum Beispiel als Schulungsgebäude. Es soll aber auch von Dritten genutzt werden können wie Kreishandwerkerschaften oder Mitgliedsbetrieben der Synergiegemeinschaft, eine Kooperation zwischen EWE und dem lokalen Handwerk.
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