[Lucene:Start]

EWE muss Erdgaspreise anheben (Brandenburg / Rügen Nord Vorpommern)

EWE ist und bleibt einer der bundesweit günstigsten Erdgasanbieter


Strausberg, 14. Juli 2005.
Der Energiedienstleister EWE mit Hauptsitz in Oldenburg erhöht zum 1. August dieses Jahres die Erdgaspreise. Aufgrund der weltweit hohen Energienachfrage sind die Bezugskosten für Erdgas am Markt erneut deutlich gestiegen. Daher haben sich die vertraglich vereinbarten Einkaufspreise, die EWE an die Vorlieferanten zahlen muss, deutlich erhöht.

Direkten Einfluss auf die Preise für den Erdgasbezug haben die Heizölpreise. Diese wiederum folgen dem Verlauf der Rohölpreise, die im Juni mit über 58 US-Dollar/Barrel einen neuen Rekordwert erreicht haben. Zusätzlich führt der derzeit schwächere Kurs des Euro gegenüber dem US-Dollar zu höheren Heizölpreisen. Denn für die Herstellung von Heizöl wird Rohöl benötigt, das auf dem Weltmarkt in US-Dollar gehandelt wird. Heizöl wird in Deutschland jedoch in Euro verkauft.

„Die weltweite Nachfrage nach Energie steigt, insbesondere aufgrund des enormen Wachstums in Ländern wie China und Indien – das spüren wir auch bei EWE immer mehr", erläutert EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker. „Andere Energieunternehmen sind in der gleichen Situation. Viele haben bereits entsprechende Preiserhöhungen durchgeführt oder angekündigt. EWE ist und bleibt einer der bundesweit günstigsten Erdgasanbieter."

Ab 1. August erhöht sich der Arbeitspreis für Erdgas von netto 3,6 Cent je Kilowattstunde (ct/kWh) auf 4,08 ct/kWh. Der Grundpreis von netto 120 Euro bleibt gleich. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von rund 30 000 kWh erhöhen sich die jährlichen Ausgaben für Haushaltskunden im Brandenburger Versorgungsgebiet, in Nord-Vorpommern und auf Rügen um 12 Prozent beziehungsweise um rund 167 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Damit belaufen sich die monatlichen Mehrkosten ab 1. August 2005 auf 13,92 Euro.

Mit der Erhöhung bleibt EWE deutlich (ca. 0,2 ct/kWh) unter den gestiegenen Gasbezugspreisen auf der Basis heutiger Ölpreise. Trotz der Preisan¬passung bleibt das EWE-Erdgas deutlich billiger als Heizöl.

Information für EWE-Kunden

Für die Ermittlung der Zählerstände zum Stichtag 1. August 2005 ist eine gesonderte Ablesung der Zähler nach EWE-Angaben nicht erforderlich. Die Berechnung der Erdgasverbrauchsmengen erfolgt anhand von statistisch erfassten und ständig aktualisierten Temperatur-Aufzeichnungen anteilig nach den alten und neuen Preisen. Die Kunden können ihre Zähler aber auch selbst ablesen und den Zählerstand den zuständigen EWE-ServicePunkten mitteilen. EWE empfiehlt, die Abschlagsbeträge entsprechend anzupassen, um Nachzahlungen zu vermeiden. Hierzu werden die Kunden gebeten, sich mit EWE in Verbindung zu setzen. Zählerstände vom 1. August 2005 und Änderungen der Abschlagsbeträge können auch per Internet unter www.ewe.de mitgeteilt werden.



Zuständiger
Pressekontakt:

EWE AG

Pressekontakte

Leiter
Konzernkommunikation

Daniel Waschow
Kontakt

Folgen Sie uns auch auf

Folge EWE_AG auf Twitter
[Lucene:End]