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Eines der sichersten Stromnetze in Europa

Jährlich investiert EWE mehr als 60 Millionen Euro in sein Stromnetz


Oldenburg, 28. November 2005.
Extreme Witterungen stellen Energieunternehmen, zu denen auch der regionale Energiedienstleister EWE zählt, vor Herausforderungen. EWE unterstützt das benachbarte Unternehmen RWE mit Notstromaggregaten und Mitarbeitern, die diese Aggregate bedienen und Arbeiten im Netz vornehmen. Diese Hilfe wird so lange wie erforderlich aufrechterhalten.

EWE verfügt über eins der sichersten Stromnetze in ganz Europa. Im Netzgebiet von EWE, das sich über den Ems-Weser-Elbe-Raum erstreckt, betrug die Ausfallzeit 2004 nur fünf Minuten pro Kunde. Wenn nur der von EWE beeinflussbare Mittel- und Niederspannungsbereich betrachtet wird, sind die Ausfallzeiten noch deutlich geringer.

Da EWE den Strom über die Umspannwerke vom vorgelagerten Netzbetreiber E.ON Netz übernimmt und über Mittel- und Niederspannungsnetze zum Kunden führt, ist auch EWE von funktionierenden Hoch- und Höchstspannungsleitungen abhängig. Fallen diese aus, kann es auch im EWE-Netz zu Problemen kommen.

Für die überdurchschnittliche Zuverlässigkeit der Stromversorgung von EWE gibt es mehrere Gründe: Das rund 78 000 km lange EWE-Stromnetz ist von Wetterkatastrophen weitestgehend unabhängig, weil es im Weser-Ems-Gebiet vollständig und im Weser-Elbe-Gebiet zu 90 Prozent unterirdisch verkabelt ist.

Darüber hinaus werden die Ortsnetzstationen von jeweils zwei Seiten über Ringverbindungen versorgt. Für wichtige Netzknoten sind zusätzliche Ersatzstrecken errichtet worden. Das bedeutet: Fällt eine Leitung aus, übernimmt sofort eine zweite die Versorgungsaufgabe, während die defekte Leitung repariert wird.

Auch die Netzsteuerung und -kontrolle ist mehrfach abgesichert: vier Netzleitstellen in Oldenburg, Cloppenburg, Seevetal und Leer steuern und überwachen das gesamte EWE-Stromnetz. Diese sind in einem Hochgeschwindigkeitsnetzwerk miteinander verbunden, so dass im Störungsfall jede die Aufgabe der anderen übernehmen kann. Das Netz wird rund um die Uhr im Drei-Schicht-Betrieb überwacht.

Allein im vergangenen Jahr investierte EWE mehr als 60 Millionen Euro in den Ausbau und die Sicherheit des Stromnetzes.



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Daniel Waschow
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