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Gutachten stellt fest: Faire Preise bei EWE


Oldenburg, 15. Dezember 2005.
Die EWE AG hat heute das Ergebnis eines Gutachtens zur jüngsten Gaspreiserhöhung des Unternehmens vorgelegt. Dieses Gutachten eines international anerkannten Wirtschaftsprüfers beendet alle Spekula­tionen darüber, ob die Preismaßnahmen von EWE für Erdgas berechtigt waren oder nicht. „Die zum 1. August 2005 vorgenommene Preiserhöhung für Gaslieferungen an Haushaltskunden im Versorgungsgebiet der Gesellschaft ist nicht größer als die Bezugskostensteigerung im Zeitraum 1. August 2005 bis 31. Oktober 2005 verglichen mit dem Zeitraum 1. September 2004 bis 31. Juli 2005“, so das Ergebnis des Gutachtens im Wortlaut.

Das Gutachten bestätigt zudem, dass EWE zum 1. August 2005 den Preis pro Kilowattstunde Erdgas um 0,63 Cent hätte anheben müssen, um die Bezugskosten zu 100 Prozent an die Kunden weiterzugeben. Das Unternehmen hat die Preise aber nur um 0,48 ct/kWh erhöht. Damit ist erwiesen, dass EWE mit seiner Preispolitik sogar un­terhalb des eigentlich Notwendigen geblieben ist. Gleiches wurde für die Erhöhung zum 1. September 2004 belegt.

Die daraus entstandenen erheblichen Verluste im Vertrieb konnten nur in geringem Umfang durch andere Gasaktivitäten auf­gefangen werden. EWE hatte bereits bei der Bekanntgabe der Gaspreiserhöhung darauf hingewiesen, dass das Unternehmen nicht die gesamte Steigerung der Bezugskosten an die Kunden weitergebe.

Dr. Werner Brinker, EWE-Vorstandsvorsitzender: „Das Gutachten belegt, dass wir unsere Kunden von den Auswirkungen des Welt­energiemarktes so weit geschont haben, wie es nur eben ging. Dies ist nun zwei­fels­frei bewiesen.“



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Daniel Waschow
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