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Antrag auf Strompreiserhöhung genehmigt


Oldenburg, 20. Dezember 2004.
Die EWE AG, eines der größten Energieunternehmen in Deutschland mit Hauptsitz in Oldenburg, wird den Preis für Strom zum 1. Februar 2005 anheben. Für einen Haushalt mit durchschnittlicher Größe und einem Jahresverbrauch von 3 600 Kilowattstunden ergeben sich im Allgemeinen Tarif damit Jahreskosten von 637,16 Euro inklusive Grundpreis. Das entspricht 37,08 Euro oder 6,18 Prozent pro Jahr mehr als bisher.

Als Gründe für die Erhöhung nannte das Unternehmen die Entwicklung an den internationalen Strombörsen in diesem Jahr. EWE produziert selbst kaum Strom und kauft als Stromlieferant seine Mengen an den Großhandelsmärkten zu Wettbewerbspreisen. Dort sind die Preise in den vergangenen zwei Jahren stetig angestiegen – im Wesentlichen aufgrund der steigenden Kosten für Importkohle. Die Bezugskosten haben sich für EWE damit um 0,8 bis 1,0 Cent pro Kilowattstunde erhöht, erklärte das Unternehmen. Die Bezirksregierung Braunschweig habe als Genehmigungsbehörde die neuen Preise nach Prüfung der Kosten- und Erlöslage als „gerechtfertigt" bezeichnet.

„Unsere traditionell gute Position als einer der günstigsten Stromanbieter in Deutschland werden wir aber auch im neuen Jahr auf jeden Fall behalten", betonte EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker. Außerdem verfüge EWE laut unabhängiger Studien über eines der effizientesten Netze in Deutschland. Dies mache sich auch für den Kunden positiv bemerkbar, so der Vorstandsvorsitzende.

Dr. Brinker wies zudem darauf hin, dass die staatlichen Belastungen für die Stromkunden mittlerweile rund 40 Prozent des Brutto-Strompreises ausmachten. Dagegen sei der Anteil der Energie- und Netzkosten bei EWE in den vergangenen 20 Jahren sogar gesunken.

Für die Ermittlung der Zählerstände zum Stichtag 1. Februar 2005 ist eine gesonderte Ablesung der Zähler nicht erforderlich. Die Kunden können auf eigenen Wunsch ihre Zähler selbst ablesen und den Zählerstand der zuständigen EWE-Geschäftsregion Anfang Februar mitteilen. Kunden, die eine Erhöhung ihrer Abschlagsbeträge wünschen, werden gebeten, sich mit EWE in Verbindung zu setzen. Die Zählerstände vom 1. Februar 2005 und Änderungen der Abschlagsbeträge können auch per Internet unter www.ewe.de mitgeteilt werden.



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EWE AG

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Daniel Waschow
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