Dr. Henning Scherf vermittelt zwischen EWE und unabhängigen Vertretern
Verschiedene Meinungen sollen in Diskussion einfließen
Oldenburg, 20. August 2010. Der frühere Bremer Bürgermeister Dr. Henning Scherf sucht in den kommenden Wochen gemeinsam mit EWE und unabhängigen Vertretern nach einer kundenfreundlichen Lösung im Umgang mit dem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH). „Ich nehme diese Aufgabe gerne an und weiß, dass es sich hier in vielerlei Hinsicht um einen sehr komplexen Sachverhalt handelt. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir für alle Parteien ein gutes Ergebnis erzielen werden“, erklärt Scherf. In den kommenden Tagen werde er einzelne Personen ansprechen und sie bitten, ihre Ideen in den Kreis einzubringen. „Mir ist wichtig, dass verschiedene Meinungen in die Diskussion einbezogen werden“, so Scherf weiter. Die EWE-Aktionäre, die Kommunen und die EnBW AG, werden aufgrund der Bedeutung dieser Angelegenheit in den Vorgang eingebunden.
In der vergangenen Woche hatte sich der Aufsichtsrat der EWE ENERGIE AG für eine schnelle Entscheidungsfindung ausgesprochen, wie EWE auf das Urteil des BGH zu den Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Erdgassonderverträge reagiert. Das Gremium empfahl, in den kommenden Wochen eine kundenfreundliche Lösung zu finden. Dieser Lösungsvorschlag soll dann für alle Normsonderkunden von EWE, also die Kunden mit den Tarifen Erdgas classic, business, online oder BioErdgas10, gelten, unabhängig davon ob sich jemand beschwert hat, widersprochen hat oder nicht.
UPDATE 1. Oktober 2010: Die EWE-Anteilseigner haben beschlossen, die Vermittlungslösung von Dr. Hennig Scherf für rund 620.000 Erdgaskunden umzusetzen. Damit erhalten diese Kunden eine einmalige Sonderzahlung von EWE, die ihnen mit der nächsten Jahresabrechnung gutgeschrieben wird. Nähere Informationen
Hintergrundinformationen zum Urteil des BGH und den monierten Preisanpassungsklauseln finden Sie im Dossier.
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