EWE verstärkt Solarenergie-Engagement
Auch auf dem Gebiet der Solarenergie verfügt EWE über das notwendige Wissen, um große Anlagen zu betreiben und den nächsten Technologieschub der Photovoltaik aktiv mit zu gestalten. Jüngstes Beispiel ist der Umbau des Bremer Weserstadions. Das Stadion empfängt die Fußball-Fans mit neu gestalteter Fassade, neuem Innenraum und einem innovativen und augenfälligen Energiekonzept. Auf dem Dach, an der Süd- und Ostfassade sind insgesamt rund 16.000 Quadratmeter Solarzellen installiert – solch eine Anlage ist in deutschen Stadien bisher einmalig.
Die Photovoltaik ist vollständig in die Gebäude-konstruktion integriert. Die Solarmodule produzieren jährlich etwa 840.000 Kilowattstunden Strom – das entspricht dem Jahresstromverbrauch von zirka 250 Haushalten – und sparen dabei rund 450 Tonnen Kohlendioxid ein. Im Juni 2009 wurde das Bremer Weserstadion für die größte gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage in Deutschland mit dem Clean Tech Siegel des Deutschen CleanTech Instituts ausgezeichnet.
EWE kann in der Solartechnologie auf eine lange Tradition zurückblicken. Die erste PV-Anlage errichtete EWE bereits Mitte der 1990er Jahre, mittlerweile stehen Anlagen an rund 50 Standorten in der Region. Davon haben zwei weitere Anlagen Demonstrations-Charakter: An der Außenfassade der EWE Arena in Oldenburg errichtete EWE ein rund 110 Quadratmeter großes Solarpanel, das sonnenstandsgeführt um die Außenfassade fährt und so das Sonnenlicht optimal ausnutzt. Die 2003 installierte PV-Anlage an der Lärmschutzwand der Autobahn 31 von Emden Richtung Leer produziert jährlich mit 23.000 kWh eine Strommenge, die für sieben Durchschnittshaushalte ausreicht. Zugleich zeigt sie, wie solche Flächen sinnvoll genutzt werden können.
Auf dem Dach und an der Fassade des Bremer Weserstadions werden künftig rund 200.000 Solarzellen Sonnenenergie zu Strom umwandeln.
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