These 7: Verstärkte Integration von erneuerbaren Energien
Um die großen Potenziale erneuerbarer Energien in Europa sinnvoll zu nutzen, müssen diese optimal in bestehende Systeme integriert werden (z. B. in die Netzstruktur, das Lastmanagement oder in Speichersysteme für witterungsabhängige Energiequellen wie Wind und Sonne), um Stromproduktion und -bedarf zur Deckung zu bringen. Elektrische Energie und langfristig auch Wasserstoff (deutlich nach 2030) werden die wichtigsten Endenergieträger.Erneuerbare Energiequellen können im Prinzip den weltweiten Strom-, Wärme-, Kälte- und Kraftstoffbedarf decken. Die Experten, die die 7. BULLENSEE-THESE ausgearbeitet haben schätzen, dass der weltweite Energiebedarf bereits Mitte des Jahrhunderts rund zur Hälfte und gegen Ende des Jahrhunderts zu 80 Prozent durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann – und das mit den bereits verfügbaren Technologien. Da diese Energiequellen naturgemäß nicht kontinuierlich zur Verfügung stehen, müssen bei der Einbindung der Anlagen in das bestehende internationale Energiesystem noch viele Fragen geklärt werden. Ein Weg zum Ausgleich von Stromangebot und -nachfrage ist die Speicherung von Wind- und Solarenergie, etwa durch Wasserstoff als Energieträger.
Weiterführende Informationen zur Bullensee-These 7 finden Sie in dem Heft „Weiterführende Überlegungen zu erneuerbare Energien“, das Sie nebenstehend als PDF herunterladen können. Oder Sie nutzen unseren Service und bestellen ein Printexemplar.