These 1: Steigender Energiebedarf erfordert Ressourcenschonung
Die weltweit steigende Nachfrage nach fossilen Energieträgern wird zu stark schwankenden und langfristig steigenden Preisen an den Energierohstoffmärkten führen. Mit den begrenzt verfügbaren Rohstoffen muss sorgfältig umgegangen werden, damit auch nachfolgende Generationen auf sie zugreifen können.In den kommenden Jahrzehnten werden Entwicklungsländer und aufstrebende Schwellenländer wie China und Indien enorme Energiemengen nachfragen und verbrauchen. Unsere Reserven an Öl und Gas sind aber endlich und in einigen Jahrzehnten aufgebraucht. Deshalb ist bei einer anhaltenden oder zunehmenden Nutzung von fossilen Energierohstoffen davon auszugehen, dass die Energiequellen der Erde zukünftigen Generationen bereits nach dem Jahr 2030 nur noch begrenzt oder gar nicht mehr zur Verfügung stehen. Es ist von erheblichen Preisanstiegen bei fossilen Rohstoffen auszugehen. Aus europäischer und deutscher Perspektive kommt eine wachsende Importabhängigkeit hinzu, weshalb die Energiepolitik in Europa eine verstärkte außenpolitische Bedeutung erhält und der Ressourcenschutz zum wichtigsten Kriterium für die europäische Energiewirtschaft wird.