EWE erwirbt Telekommunikationsanbieter BCC
Braunschweiger Unternehmen soll Geschäftskundensparte ergänzen
Oldenburg, 6. Juli 2007.
Die EWE AG mit Hauptsitz in Oldenburg hat 100 Prozent der Gesellschaftsanteile am Telekommunikationsanbieter Business Communication Company GmbH (BCC) mit Sitz in Braunschweig erworben. EWE übernimmt die Anteile von der Helmstedter E.ON Avacon AG und der SVO Energie GmbH aus Celle, die bislang 75 und 25 Prozent der Anteile hielten, rückwirkend zum 1. Juli. Der Kaufvertrag wurde gestern (5. Juli) unterzeichnet. Über den Kaufpreis vereinbarten die Vertragspartner Stillschweigen.
„BCC ist ein gut positioniertes Unternehmen im Telekommunikationsmarkt, das vornehmlich maßgeschneiderte TK-Lösungen für Geschäftskunden anbietet. Diese Geschäftsstrategie macht die Gesellschaft zu einem idealen Partner für unsere Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie (I&K) und dient EWE als Plattform für das bundesweite Wachstum im Geschäftskundenbereich“, sagt Heiko Harms, bei EWE Vorstand für IT und Netze, zum Erwerb der Anteile. Dabei stünden der BCC die Vertriebsstandorte der EWE-Konzerntochter BTC für eine deutschlandweite vertriebliche Präsenz zur Verfügung. BTC ist als Beratungsunternehmen für Informationstechnologie bundesweit sowie in der Schweiz, in Polen und in der Türkei aktiv.
BCC ist Harms zufolge auch aufgrund seines Netzgebietes eine optimale Ergänzung. „Regional schließt sich das Netzgebiet der BCC, das Südostniedersachsen sowie Teile Hessens und Sachsen-Anhalts abdeckt, nahtlos an das Netzgebiet der EWE TK-Gruppe an“, so Harms. EWE beabsichtige, BCC auch in personeller Sicht langfristig weiter zu entwickeln und die Arbeitsplätze dauerhaft zu erhalten.
BCC-Geschäftsführer Josef Gloeckl-Frohnholzer sieht in EWE einen „Gesellschafter mit hohem strategischen Mehrwert für das Unternehmen BCC“.
BCC wurde 1997 gegründet und verfügt heute mit insgesamt über 100 Mitarbeitern über seinen Stammsitz in Braunschweig hinaus auch über Niederlassungen in Magdeburg-Barleben, Gießen und Regensburg. Das Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2006 einen Jahresumsatz von 31 Millionen Euro.
