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EWE investiert in sichere Erdgasversorgung


Oldenburg, 15. Januar 2009. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine weist die Oldenburger EWE AG darauf hin, dass der Gasstreit keine Auswirkungen für EWE-Kunden hat. Grund: „Im Ems-Weser-Elbe-Gebiet bezieht EWE sein Erdgas aus inländischen und verschiedenen westeuropäischen Quellen, insbesondere aus den Niederlanden. Zudem investiert EWE seit den 70er Jahren in den Ausbau von Erdgasspeichern, die vorübergehende Lieferengpässe generell ausgleichen können", sagt Jörg Budde, bei EWE verantwortlich für die Erdgasbeschaffung und die Erdgasspeicherung. In diesen Speichern lagere EWE unter anderem auch für andere Versorger Erdgas ein und könne dadurch deren mögliche Versorgungsengpässe abmildern.

EWE betreibt in Niedersachsen einen Speicher in Huntorf und einen in Nüttermoor, den EWE zurzeit für rund 130 Millionen Euro ausbaut. Ein weiterer Gasspeicher in Jemgum ist derzeit im Bau und soll 2012 in Betrieb gehen.

Auch für EWE-Kunden in Brandenburg führe der Gasstreit nicht zu Versorgungsengpässen, da das russische Erdgas über eine Pipeline geliefert wird, die nicht durch die Ukraine, sondern durch Weißrussland führt. Zudem verfügt EWE auch im brandenburgischen Rüdersdorf über einen unterirdischen Erdgasspeicher. Einen weiteren plant EWE in Moeckow (Mecklenburg-Vorpommern). Hier sollen in den kommenden Jahren rund 20 Kavernen entstehen.

Insgesamt stehen in allen EWE-Erdgasspeichern circa 1,4 Milliarden Kubikmeter nutzbares Erdgas zur Verfügung. „Diese Menge reicht aus, um über 1 Million Haushalte länger als ein halbes Jahr mit Erdgas zu versorgen", sagt Jörg Budde.



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