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Bewährte Partnerschaft im Nordwesten

EWE erwirbt 100 Prozent minus einer Aktie an Bremer swb


Oldenburg/Bremen, 21. Oktober 2009. Die EWE AG stockt ihre Anteile an der Bremer swb AG auf 100 Prozent minus einer Aktie auf. Heute hat die Stadt Bremen den knapp 51 %-igen Aktienanteil, der ihr selbst von der Deutsche Essent GmbH übertragen worden ist, an EWE weitergegeben. Eine Aktie verbleibt bei der Bremer Verkehrsgesellschaft mbH, einer Tochtergesellschaft der Stadt Bremen.

Im Rahmen parallel abgeschlossener, langfristig laufender Konsortial- und Kooperationsvereinbarungen wurden die energie-, wirtschafts- und standort-politischen Interessen Bremens und der swb gesichert. Überdies sicherte sich die Freie Hansestadt Bremen durch die eine Aktie weiterhin Einflussmöglichkeiten.

Voraussetzung für die Übertragung der Aktien war neben der Zustimmung des Bundeskartellamts u.a. der Zusammenschluss von Essent mit der RWE AG. Diese Transaktion wurde am 30. September 2009 vollzogen.

EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker sieht in der Partnerschaft einen Gewinn für die Region: „Die Partnerschaft hält Kompetenz und Wertschöpfung in der Metropolregion Bremen-Oldenburg. Zudem passt swb optimal zu EWE, da es neben einer eigenen Stromproduktion über Erfahrung in den Bereichen Abwasser, Fernwärme und im Aufbau sowie der Betreuung einer städtischen Infrastruktur verfügt. EWE wiederum bringt Kompetenzen in der Flächenversorgung, auf dem Gebiet der Gasspeicherung und beim Aufbau erneuerbarer Energien in die Partnerschaft ein."

Dr. Willem Schoeber, Vorstandsvorsitzender der swb AG: „Ich freue mich, dass das Verkaufsverfahren nun endlich abgeschlossen ist und wir die anstehenden Themen jetzt gemeinsam angehen können. Ich erwarte eine intensive und konstruktive Zusammenarbeit mit den Kollegen von EWE und eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft."

Eine enge Zusammenarbeit ist zunächst u.a. im Energiehandel, im Bereich der konventionellen Energieerzeugung und beim Ausbau der erneuerbaren Energien geplant. Mögliche gemeinsame Projekte werden in den nächsten Monaten konkretisiert.



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